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Altes Zeughaus Zug gewinnt Rigips Trophy 2012
Meldung vom 1. März 2012

Altes Zeughaus Zug
Altes Zeughaus Zug

Was die Jury an diesem Objekt besonders überzeugte, war der sorgfältige Umgang mit der historischen Bausubstanz sowie die durchgängige Konzeption und Anwendung von Gipstrockenbausystemen. Das denkmalgeschützte, burgähnliche Gebäude entstand Ende des 19. Jahrhunderts mitten in der Zuger Altstadt und beherbergt heute die Studienbibliothek sowie das kantonale Obergericht. Die Gold Trophy ging damit an das Gipserunternehmen Dämmtech.Nottwil GmbH und das Architekturbüro Graf Stampfli Jenni Architekten AG in Solothurn.

Die fast ausschliessliche Verwendung von Gipstrockenbausystemen innerhalb des vorgängig ausgehöhlten Bruchsteinbaus war nur dank gesamtheitlicher Konzeption und Umsetzung möglich – von der Ideenfindung über die Planung bis zur technischen Detaillösung. Die enge Zusammenarbeit zwischen Gipser und Architekt war Voraussetzung für die Erreichung der enorm hohen bauphysikalischen Anforderungen. So konnten zum Beispiel die Trennwände im Dachgeschoss, wo unter anderem der Gerichtssaal untergebracht ist, trotz der Integration unzähliger Lüftungsrohre mit einem Schallschutzwert von 68 dB realisiert werden.

Die weiteren Sieger
Vier weitere Preise wurden an die stimmungsvolle Trophy Gala in Luzern verliehen, zu welcher über 150 Gäste in das Hotel Schweizerhof geladen waren. Die Silber Trophy verdienten sich die Nüssli Schweiz AG, Hüttwilen und das Büro Lischer Partner AG, Luzern mit dem Besucherpavillon der Rehaklinik Bellikon; Bronze erhielten das Gipserkonsortium Pecoplâtre SA in Bulle und Georges Sauteur SA in La Tour-de-Trême sowie der Fribourger Architekt Christophe Münster für ihren Um- und Anbau der Banque Cantonale de Fribourg in Bulle. Während diese drei Hauptpreise in erster Linie Gestaltung und Handwerk als Gesamtleistung honorieren, geht es bei den zwei Spezialpreisen um langfristige planerische, logistische und Nutzungsaspekte im Zusammenhang mit Gipstrockenbau. Der Preis für flexible Konzepte ging an die Mario Sabato GmbH, Reinach BL und die Diener & Diener Architekten AG, Basel für ihre Arbeiten im Wohnhochhaus Markthalle in Basel. Die ARGE Klossner AG für Trockenbau, Burgdorf und Magitherm AG, Port sowie die ARGE TU PPP (Public Private Partnership) Burgdorf gewannen den Spezialpreis «Rationelles Bauen» für das Grossprojekt Kantonales Verwaltungszentrum Neumatt in Burgdorf.

Vielfalt und Ausdruckskraft des Gipstrockenbaus
Die 25 eingereichten Wettbewerbsobjekte widerspiegeln die grosse Bandbreite beim Einsatz von Gipsbausystemen. Diese lassen sich, wie beim Kantonalen Verwaltungszentrum, beispielsweise in grossen Mengen einbringen und sehr rationell verarbeiten, oder für komplexe gestalterische und bauphysikalische Aufgabenstellungen verwenden, wie das Alte Zeughaus Zug beweist. Die Rigips Trophy hat zum Ziel, diese Vielseitigkeit, aber auch das qualitative Niveau von Trockenbauarbeiten aufzuzeigen und die Fachwelt dafür zu sensibilisieren. Selbst die siebenköpfige Jury aus Gipserunternehmern und Architekten staune immer wieder und lerne dazu, wie Martin Schneider eingestand. Der ehemalige Mitarbeiter am ETH Wohnforum und Inhaber eines Architekturbüros in Zürich rief in seiner leidenschaftlichen Laudatio die Gäste in Luzern dazu auf, Gipssysteme vermehrt und mutiger einzusetzen. Es gebe praktisch keine kreativen und technischen Einschränkungen, so zum Beispiel beim Schall- und Brandschutz, und laufend kämen neue Produkte auf den Markt, welche das gesunde, energieeffiziente und flexible Bauen unterstützen.

Die Sieger treten in London wieder an
Die Gold Trophy der Schweizer Landesausscheidung berechtigt zur Teilnahme an der 8. Saint-Gobain Gypsum International Trophy, die im Juni dieses Jahres in London ausgetragen wird. Die Arbeiten von Gipserunternehmen und Architekten aus ganz Europa und Übersee werden von Fachleuten juriert und publiziert. Die Preise in den sechs Kategorien werden den Gewinnern anlässlich einer grossen Galanacht mit mehreren hundert Gästen feierlich übergeben.



Gold Trophy
Objekt: Altes Zeughaus (Obergericht/Studienbibliothek), Zug
Trockenbau: Dämmtech.Nottwil GmbH, Staffelbach
Architektur: Graf Stampfli Jenni Architekten AG, Solothurn
Würdigung: Die Umnutzung des denkmalgeschützten Zeughauses als Bibliotheks- und Gerichtsgebäude überzeugt durch die architektonische Konzeption und handwerklich hochstehende Anwendung verschiedener Trockenbausysteme – von der Planung bis zur Realisierung. Die sorgfältig gestalteten und nutzergerechten Räume erfüllen die hohen technischen Anforderungen und widerspiegeln den gekonnten Umgang mit der historischen Bausubstanz.

Silber Trophy
Objekt: Besucherpavillon Rehaklinik Bellikon, Bellikon
Trockenbau: Nüssli Schweiz AG, Hüttwilen
Architektur: Lischer Partner AG, Luzern
Würdigung: Bei diesem Besucherpavillon gelang es dank des Einsatzes von Gipsbausystemen, eine anspruchsvolle architektonische Formensprache für eine temporäre Nutzung zu realisieren. Der handwerklich perfekt ausgeführte Innenausbau unterstützt die räumliche Wirkung optimal.

Bronze Trophy
Objekt: Banque Cantonale de Fribourg, Bulle
Trockenbau: Georges Sauteur SA, La Tour-de-Trême und Pecoplâtre SA, Bulle
Architektur: Christophe Münster, Fribourg
Würdigung: Bei der Erweiterung und dem Umbau dieses Gebäudes aus der Mitte des
19. Jahrhunderts übernimmt der Trockenbau eine verbindende Rolle zwischen dem historischen und dem neuen Gebäudeteil. Umsichtig eingesetzte Gipsbausysteme unterstützen in Bezug auf den geforderten Schallschutz die neue Nutzung der Bankräumlichkeiten.

Spezialpreis Flexible Konzepte
Objekt: Hochhaus Markthalle, Basel
Trockenbau: Mario Sabato GmbH, Reinach BL
Architektur: Diener & Diener Architekten AG, Basel
Würdigung: Dieses mit tragender Fassade und Betonkern ausgeführte Wohnhochhaus überzeugt durch den ausschliesslichen und konsequenten Einsatz von Trockenbausystemen für die Raum- und Wohnungstrennwände mit wichtiger Brand- und Schallschutzfunktion und langfristiger Nutzungsflexibilität. Ausgeklügelte Anschlusslösungen zeugen vom handwerklichen Können des Unternehmers.

Spezialpreis Rationelles Bauen
Objekt: Neumatt – Kantonales Verwaltungszentrum, Burgdorf
Trockenbau: Klossner AG für Trockenbau, Burgdorf und Magitherm, Port
Architektur/Totalunternehmung: ARGE TU PPP Burgdorf, c/o Marti Generalunternehmung AG, Bern
Würdigung: Eine hervorragende planerische und logistische Leistung ermöglichte die Anlieferung und Verarbeitung von grossen Mengen von Gipsbauplatten innert kürzester Zeit. Dadurch konnte dieses Grossprojekt äusserst effizient, termingerecht und in hoher Ausführungsqualität umgesetzt werden.



Die Jury

Christian Zimmermann, Zimmermann Architekten AG, Aarau, Dozent Fachhochschule Luzern

Martin Schneider, Stoffel Schneider Architekten, Zürich, ehem. ETH Wohnbau-Forum, Zürich

Jutta Glanzmann, Gut dipl. Arch. ETH, Fachjournalistin, Oerlikon Journalisten AG, Zürich

René Correvon, Ehrenpräsident FRMPP (Maler- und Gipsermeisterverband französische Schweiz)

André Buache, Präsident FRMPP

Jürgen Bumann, eidg. dipl. Gipsermeister, Gipsergeschäft Jürgen Bumann, Saas Fee

Marcel Koller, Direktor Verkauf & Kommunikation, Rigips AG

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